Städtereise Paris

Multikulti in Belleville

Nach einem sehr frühen Start - der Wecker klingelt um 4:30 Uhr - kommen wir mit der Air France recht flott und ereignislos am Flughafen CDG in Paris an, brauchen dann allerdings noch 90 Minuten, um von diesem riesigen Airport bis in die Stadt zu gelangen.

So sind wir schließlich gegen 10:00 Uhr in unserem Hotel Place du Louvre, wo wir nur eben schnell unsere Koffer deponieren - einchecken können wir um diese Uhrzeit natürlich noch nicht - und starten dann direkt mit unserer Erkundungstour durch die französische Hauptstadt.


Wir beginnen etwas abseits der üblichen Touristenpfade im Stadtteil Belleville, denn dort findet heute zum Freitag einer der größten und exotischsten Märkte von ganz Paris statt.

Das Multikultiviertel im Osten der Stadt empfängt uns laut und heiter - die Metrotreppe führt quasi direkt in’s Marktgeschehen hinein.

Es herrscht ein unglaubliches Gewühle: Menschenmassen schieben sich an den Marktständen vorbei, zwischen exotischen Düften nach orientalischen Gewürzen glotzen uns glänzende Fischaugen an, dann wieder kommen wir vorbei an Wühltischen mit Bergen von bunten Stoffen und golden glänzenden Pantoffeln.

Dazu schreien die Markthändler, was die Stimmbänder hergeben und das in einem beachtlichen Kauderwelsch an Sprachen und Dialekten. Jeder versucht uns davon zu überzeugen, dass seine Feigen, seine Pfirsische oder seine Ananas die leckersten seien und wir kosten uns von einer Probe zur nächsten durch.

Eine laute Kulisse voller Leben. Wir lassen uns einfach treiben und atmen nach dem letzten Stand erst einmal tief durch und kontrollieren ob wir noch alle Sachen beisammen haben wink

Jetzt darf es gerne eine Spur ruhiger weitergehen...


Und wo wir einmal hier in Belleville sind, bietet sich dafür ein kurzer Abstecher in den hiesigen Parc de Belleville an - eine grüne Oase mit einer fantastischen Aussicht.

Hier liegt uns nach einem kurzen Anstieg ganz Paris zu Füßen und das auch noch ohne die üblichen Touristenansammlungen. Wir genießen das Panorama in aller Ruhe und essen das Obst, was uns die Marktschreier verkauft haben, bevor wir schließlich wieder in die Metro steigen und uns auf zu den typischen Touristen-Highlights machen.